Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat einen klaren Auftrag: Information,
Bildung, Kultur, Unterhaltung – für alle, ausgewogen, ohne Schlagseite.
Was er liefert, sieht in vielen Sendungen anders aus.
„Schwarzbuch Staatsfunk“ versammelt Stimmen von Autoren,
die das System von innen kennen oder es seit Jahren analytisch begleiten.
Sie beschreiben, wie Themen verengt werden, wie Sprache lenkt, wie
Programme an der Lebenswirklichkeit eines großen Teils des Publikums
vorbeisenden – und wie aus einer Anstalt der Allgemeinheit eine Anstalt
mit Mission wurde.
Es geht um Auftrag, Kosten und Vertrauen. Um Strukturen, die niemand
bestellt hat, und um Reformen, die längst überfällig sind. Polemisch
im Ton, präzise im Argument – jede Zahl mit Quelle, jede Kritik mit
Beleg.
Mit Beiträgen von
- Harald Martenstein
- Wolfgang Herles
- Anabel Schunke
- Ulrich Vosgerau
- Alexander Teske
- Volker Seitz
- u. a.